Wie sich Ihre Werbung durch Storytelling verankert

Haben Sie schon mal über Storytelling nachgedacht? Warum sind Lifestyle-Marken wie RedBull tausendmal beliebter als Dinosaurier-Konzerne wie bspw. die Telekom?

Ganz einfach: Sie setzen Storytelling intelligent im Marketing ein. Und zwar so, dass sich die Kunden bis über beide Ohren in die Marke verlieben.

Folgende Erkenntnisse sind meine Take-aways aus einem Buch, das ich vor vielen Jahren gelesen habe. Und das Wissen haben mein Team und ich auch schon für Video-Kampagnen umgesetzt. Der Buchtitel lautet:

Was bleibt: Wie die richtige Story Ihre Werbung unwiderstehlich macht
(Chip & Dan Heath)

Für alle, die nicht das ganze Buch lesen möchten (auch wenn ich das wärmstens empfehle), fasse ich die…

6 Erfolgsfaktoren für einprägsames Storytelling

…in aller Kürze zusammen:

1. Einfach

Ihre Geschichte muss einfach sein. Insbesondere ihr anvisiertes Publikum muss Ihre Geschichte sofort begreifen. Sprechen Sie die Sprache Ihrer Zielgruppe und machen Sie es nicht komplizierter als es ist. Das wissen auch die Indios im Amazonas, die die Vogellaute ihrer Beutetiere imitieren, um diese anzulocken.

2. Unerwartet

Eine überraschende Wende sorgt für Aufmerksamkeit. Aber Vorsicht vor Effekthascherei und Verwirrung! Eine starke Technik habe ich beim Serien-Gucken gelernt:  Spannung erzeugen durch „Cliffhanger„.

Im spannendsten Moment von Szene X schwenken wir rüber zu Szene Y und erst dann wieder zurück zu X, wenn es dann bei Y so richtig spannend ist.

(Sie haben natürlich Recht, wenn Sie jetzt folgendes denken: Cliffhanger werden auch zur Überbrückung von Werbeblöcken eingesetzt, und damit die Zuschauer zur nächsten Sendung wieder einschalten…)

Schauen Sie mal Game of Thrones oder House of Cards. Aber das Selbe machen die natürlich auch bei GZSZ. 😉

Pattern Interupt“ ist übrigens eine Technik aus dem NLP. Hier unterbricht der Sender das etablierte Sprachmuster unerwartet, um den Empfänger „aufzuwecken“.

3. Konkret

Ein klares Bild im Kopf ist die konkreteste Information, die Sie in die Köpfe Ihrer Kunden einpflanzen können. Darum funktionert das Märchen „Frau Holle“ auch heute noch genau so gut wie im frühen Mittelalter.

John F. Kennedy konnte besonders gut in Bildern sprechen, um die Menschen für seine Ziele zu begeistern: „Gemeinsam bringen wir einen Mann auf den Mond und heil wieder zurück zur Erde.“

4. Glaubwürdig

Authentische Protagonisten, mit denen sich Ihre Zielgruppe identifiziert, sind schon mal die halbe Miete. Weil Ihr wirksamster Hebel aber der Inhalt ist, habe ich folgende Tips für Sie.

Nutzen Sie:

✓ Zahlen und Fakte
bspw. Statistiken, Resultate

✓ Authoritäten
bspw. Experten, Augenzeugen

✓ Vergleiche
bspw.: „Ein Stromschlag fühlt sich an wie 1000 Nadeln, die blitzartig durch den ganzen Körper schießen.“

✓ Demonstrationen
Ein Spruch, den ich von einem Journalistenfreund habe: „Dont tell me. Show me!

5. Emotional

Gefühle, ob positiv oder negativ prägen sich am besten ein. Menschen fühlen nunmal mit Menschen, nicht mit Zahlen. Also machen Sie es dramatisch! Denken Sie einmal darüber nach – Was ist spannender:

a) Die Arbeitslosenquote ist um 2% gestiegen.
(Wohlgemerkt: Hier geht es um Tausende Schicksale!)

VS.

b) Die kleine Emily wollte ihren Pudel aus dem Brunnen retten.
Jetzt ist sie selber in Gefahr.

6. Storytelling

Es mag Sie irritieren, dass Storytelling ein wichtiger Erfolgsfaktor von Storytelling ist. 😉

Es ist nunmal sehr, sehr wichtig meine heutige Kernaussage nicht aus den Augen zu verlieren. Darum denken Sie immer daran: Statten Sie Ihr Video mit einer inspirierenden Geschichte aus und schenken Sie Ihrer Zielgruppe einen Moment des Entertainments.

Erzählen Sie von einer Erfahrung, Fantasie oder schildern Sie einen bemerkenswerten Fall. Nutzen Sie eine bildhafte Sprache, die Ihre Zielgruppe versteht. Und sprechen Sie Emotionen an!

Das Buch, aus dem ich für diesen Artikel die Quintessenz entnommen habe, können Sie übrigens hier bestellen:

Was bleibt: Wie die richtige Story Ihre Werbung unwiderstehlich macht
(hier klicken)

7. Mein Bonus zum Thema Storymarketing

Für viele klingt das selbstverständlich… Common Sense! Dennoch stelle ich immer wieder fest, wie es beharrlich ignoriert wird und somit tonnenweise Geld aus dem Fenster fliegt.

Präsentieren Sie nicht die Eigenschaften (Features) Ihres Produkts, sondern immer den Nutzen (Benifit) für Ihre Kunden. Produkteigenschaften sind eine nette Zusatzinfo, für alle Kunden die sich emotional sowieso schon für Ihr Produkt entschieden haben. Hier ein Beispiel für Features VS. Benefits:

Produkt-Eigenschaften (Features):
Diese Spezialhose ist extrem reissfest, feuerbeständig und hat viele praktische Taschen.

VS.

Kunden-Nutzen (Benifits):
Diese Überlebenshose hat in Extremsituationen, unter Feuer- und Granatenbeschuss, bereits tausenden Spezialagenten das Leben gerettet.

 

Ich hoffe, Sie hatten genau so viel Spaß beim Lesen dieses Posts, wie ich beim Schreiben… 😉

…und dass Sie mit diesem Wissen in Zukunft noch besseres Marketing umsetzen werden.


Wenn Sie jetzt Ihr Unternehmen mit Videomarketing als unverwechselbares Markenerlebnis in Szene setzen möchten und damit massenhaft Kunden begeistern wollen, dann sprechen Sie heute mit Florian Feldmann…

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Showing 4 comments
  • Jakub
    Antworten

    Danke für das Teilen dieses Wissenschatzes! Bei weiteren Post bleibe ich am Ball.
    Weiter so!

  • Jörg Roos
    Antworten

    Abermals ein wertvoller Artikel. Du hast ein wichtiges Thema kompetent und kurzweilig dargestellt. DANKE dafür!

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